Eine deutliche Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland spricht sich für einen starken Ausbau der Erneuerbaren Energien aus. Die jährliche Forsa-Umfrage zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien belegt erstmals repräsentativ für jedes einzelne Bundesland eine hohe gesellschaftliche Zustimmung zu regenerativer Energieerzeugung. Die Baden-Württemberger befürworten vor allem Solarenergie und Windkraft in ihrer Region und fordern starke Investitionen in die Erneuerbaren Energien. Hier geht's zur Forsa-Umfrage.
Der Landkreis Karlsruhe zu hundert Prozent unabhängig von Atomstrom und fossilen Brennstoffen - wie das gehen soll, erforscht zur Zeit ein bundesweit einmaliges Pilotprojekt. Mithilfe einer sogenannten «Laserscannerbefliegung» seien alle notwendigen Daten zusammengetragen worden, die den ungefähren energetischen Zustand aller Häuser im Landkreis erfasst haben, sagte die Geschäftsführerin der zuständigen Umwelt- und Energieagentur Kreis Karlsruhe, Birgit Schwegle. Nach der Auswertung der Daten lasse sich zudem sagen, wo etwa Solaranlagen sinnvoll seien oder noch ungenutzte Biomasse wie Holz in Energie umgewandelt werden könne. Die Bewertung soll im April 2010 beendet sein. Jede Kommune soll dann auf ihr Potenzial bezüglich erneuerbarer Energien wie Wind, Wasserkraft oder Biomasse untersucht worden sein. Die eigens für das Pilotprojekt gegründete Energieagentur will die «Erkenntnisse in Handlung» umwandeln, sagte Schwegle weiter. So wolle man zum Beispiel in Zusammenarbeit mit Banken und Handwerkern auf die Eigentümer sanierungsbedürftiger Häuser zugehen. Die Umwelt- und Energieagentur soll Bürger und Kommunen im Landkreis Karlsruhe kostenlos und unabhängig beraten in Energie- und Sanierungsfragen. (Quelle: dpa/lsw) Weitere Infos: Energieagentur KA
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